Philosophie Lexikon der Argumente

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Pragmatismus, Philosophie: Der philosophische Pragmatismus beschäftigt sich vor allem mit den Auswirkungen unserer Handlungen in der Welt. Insbesondere wird in der Richtung des Pragmatismus, die von W. James vertreten wird, Wahrheit aufgefasst als etwas, das sich als nützlich erwiesen hat oder erweisen wird. Siehe auch Ideale Behauptbarkeit, Wahrheit, Peirce, Dewey, Rorty, Putnam.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Richard Rorty
VI 105
Neutrinos/Realität/Pragmatismus/Rorty: ebenso hält es der Pragmatismus für witzlos, zu fragen, ob Neutrinos wirklich Entitäten, oder bloß nützliche heuristische Fiktionen sind.
VI 111
Unterschied/Pragmatismus: jeder Unterschied muss einen Unterschied hinsichtlich einer Praxis machen.
VI 112
G. K. ChestertonVsPragmatismus: "Beim Pragmatismus geht es um menschliche Bedürfnisse, und zu den ersten menschlichen Bedürfnissen gehört es, mehr zu sein als ein Pragmatist."
VI 186
Sprache/Sellars: kann überhaupt nicht anhand von Nichtsprachlichem überprüft werden! Rorty: Daher ist nur die Nützlichkeit für den Pragmatismus interessant.
Es gibt nichts Nichtmenschliches, dem wir verpflichtet wären!
VI 290
Vorliebe für Kleinkompromisse statt großen theoretischen Synthesen.
VI 425
Wahrheit/Pragmatismus/Nutzen/James/Rorty: entgegen einiger problematischer Formulierungen von James ist die Wahrheit zeitlos, daher kann sie nicht mit Nutzen verquickt werden - (RortyVsJames).

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Pragmatismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017