Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Prinzipien, Wissenschaftstheorie, Philosophie: Physikalische Prinzipien sind nicht dasselbe wie Naturgesetze. Vielmehr können Gesetze aus Prinzipien gewonnen werden oder auf Prinzipien zurückgeführt werden. Beispiele sind das Prinzip der kürzesten Zeit, das Prinzip der kleinsten Wirkung, die Unschärferelation. Siehe auch Theorien, Naturgesetze, Gesetze, Naturkonstanten.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 34
Signifikanz/Prinzip der Signifikanz/Peacocke: wenn wir uns vorstellen können, dass ein Beweis (Evidenz) eine Hypothese stützt, dann ist das nicht hinreichend dafür zu zeigen, dass die Hypothese signifikant ist. - Es könnte sein, dass entweder die Hypothese oder der Beweis unabhängig vom anderen ist.
I 113
Prinzip der Sensitivität: es ist a priori und notwendig, dass der Denkende bei Evidenz* für x den Gedanken denken kann, dass x (verkürzt).
I 114
Konstitutive Rolle: alles, was die Bedingungen des Prinzips der Sensitivität erfüllt.
I 154
Demonstrativ/Peacocke: starkes Prinzip: Fähigkeit zum Erfahrungsurteil ist notwendig für den Besitz des Begriffs. - Schwaches Prinzip:
I 154
Identität/Regress/Peacocke: nicht alle Glaubenseinstellungen 'a ist b' können auf Identifikation von a beruhen, sonst Regress - aber auch nicht auf hinreichenden Bedingungen für b - ebenfalls Regress.

Pea I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

> Gegenargumente gegen Peacocke



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017