Philosophie Lexikon der Argumente

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Privilegierter Zugang, Philosophie des Geistes: Gemeint ist der Zugang, den ein menschliches Subjekt zu seinen eigenen inneren Zuständen hat. Es ist umstritten, ob es überhaupt einen privilegierten Zugang gibt. Gegenargumente werden von Autoren vorgebracht, die davon ausgehen, dass man seine Empfindungen nur in einer öffentlichen Sprache, also mit an der Außenwelt gelernten Begriffen erfassen kann. Siehe auch Introspektion, Fremdpsychisches, Privatsprache.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Richard Rorty
I 119f
Dosposition/SellarsVsRyle/RortyVsRyle: sein Fehler war: der Nachweis eines "notwendigen Zusammenhangs" zwischen Dispositionen und inneren Zuständen zeige, dass es in Wirklichkeit keine innere Zustände gäbe. - Wittgenstein: (PU § 308) das ganze Problem rührt daher, dass wir von Dingen reden, und ihre Natur offenlassen.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Privilegierter Zugang



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017