Philosophie Lexikon der Argumente

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Propositionale Einstellung, Philosophie: Die Haltung einer Person in Bezug auf einen Gegenstand, oft in Form eines Dass-Satzes ausgedrückt. Bsp Paul glaubt, dass Elmar dasselbe glaubt wie er selbst. Für propositionale Einstellungen gelten besondere Identitätsbedingungen, da man berücksichtigen muss, was der Person bekannt ist und welchen Sprachgebrauch sie hat. Siehe auch Propositionen, Identitätsbedingungen, Opazität.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Avr I 35
Propositionale Einstellungen/Loar/Avramides: wenn man sie auf die rechte Seite des Bikonditionals bringt, hat man es nicht mehr mit Bedeutung zu tun, sondern mit dem Inhalt von propositionalen Einstellungen.
Avramides: Vorsicht: zwei Arten von Semantik:
Def weite Semantik: deckt Bedeutung, Wahrheit, Referenz u.a. ab.
enge Semantik: quasi äquivalent mit "Bedeutung".
Propositionale Einstellungen/Avramides: weitere Unterscheidung: a) öffentliche Sprache - b) Sprache des Geistes (Mentalesisch).
Reduktionismus: kann propositionale Einstellungen nur nicht-semantisch analysieren. LoarVsPropositionen über Glauben.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Loar I
B. Loar
Mind and Meaning Cambridge 1981

> Gegenargumente gegen Loar
> Gegenargumente zu Propositionale Einstellungen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 19.08.2017