Philosophie Lexikon der Argumente

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Quasi-Universalien, Philosophie: Ausdruck von D.M. Armstrong (Armstrong, What is a Law of Nature? Cambridge 1983, S. 79ff) für eine künstliche Ausweitung eines Universale durch Anfügung einer zusätzlichen Bestimmung. Bsp (Tier oder wenn denkend, dann Roboter). Siehe auch Universalien, Nominalismus, Realismus, Extension.
 
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III 79/80
Quasi-Universalien/Einzeldinge/Armstrong: man könnte sagen, "wahre" Einzeldinge haben keine zeitlichen Teile - dann ist es notwendig, Eigenschaften einzuführen, die einen zeitlichen Index haben: Quasi-Universalien. - >Einzeldinge ohne zeitliche Teile: continuant.
III 100
Def Quasi-Universalien/Armstrong: Bsp Frucht in Smith' Garten: "Apfel oder wenn Banane, dann Elefant oder wenn Kirsche dann gar nichts...oder..". - müssen eingeführt werden, damit Naturgesetze Relationen zwischen Universalien bleiben können. - Ein Quasi-Universale ist kein Universale, weil es auf einen Einzelfall referiert. - Es ist kein Einzelding, weil wiederholbar. - Es benötigt dafür ein Gesetz. - Das würde Aristoteles Bedingung "aussagbar von vielem" genügen.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

> Gegenargumente gegen Armstrong



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017