Philosophie Lexikon der Argumente

 
Querweltein-Identität, Philosophie: Ausdruck für das Problem, wie man die Identität eines Gegenstands feststellt, wenn man Eigenschaften von ihm annimmt, die er in der aktualen Welt nicht hat. Hat es Sinn zu sagen, dass Paul in einer möglichen Welt größer hätte sein können als er aktual ist, oder wäre Paul dann ein anderes Individuum? Siehe auch Mögliche Welten, Modaler Realismus, Gegenstück-Theorie, Gegenstück-Relation, Gegenstücke, Teleskoptheorie, Zentrierte Welten.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 12
Querwelteinidentität/Stalnaker: muss nicht transitiv sein. - Bsp Schiff des Theseus, Bsp Statue und Ton: hier ist es kontrovers, ob Aussagen über die Querwelteinidentität wahr sind.
1. Begrifflicher Rahmen -
2. Als Aktualisten sprechen wir nicht buchstäblich über Mengen von Individuen in anderen möglichen Welten. - Stattdessen: Mengen von Stellvertretern - wir müssen das Individuum trennen von seiner Weise, zu sein.
I 123
Querwelteinidentität/Haecceitismus/StalnakerVsSalmon, Nathan: wir brauchen keine absolute Identität, um unsere WiWe-relative Identität zu definieren (WiWe: wirkliche Welt). - Für den Aktualismus werden alle Aussagen aus der Perspektive einer möglichen Welt gemacht - dann gibt es keine Perspektive jenseits aller möglichen Welten.
I 124
Def Identität/MöWe-relativ/Stalnaker: Identität ist immer die binäre Relation, deren Extension in jeder möglichen Welt w die Menge der Paare ist, sodass d im Bereich von w ist. - I 125 Querwelteinidentität/(s): wird jeweils in einer möglichen Welt formuliert.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

> Gegenargumente gegen Stalnaker

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.09.2017