Philosophie Lexikon der Argumente

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Rationalität, Philosophie: die Fähigkeit eines Wesens, sich aufgrund von Verallgemeinerungen seiner Erfahrungen bewusst einer Situation anzupassen. Es kann dann auch rational sein, etwas Neues lernen zu wollen. Siehe auch System, Ordnung, Kreativität, Entdeckungen, Bewertung, Wiederholung.
 
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IV 15
Rationalität/Rationalität/Gesetz/Fodor/Lepore: nichts, was einem Gesetz der präzisen Naturwissenschaften entspräche, wird darüber entscheiden, was rational oder nicht rational ist.
IV 117
Rationalität/Fodor/Lepore schränkt Glaubenszuschreibung ein: man kann nicht Glauben, dass p und gleichzeitig glauben, dass nicht-p - aber nicht für Inhalt: man kann widersprüchliche Inhalte haben - auch widersprüchliche propositionale Einstellungen möglich - auch Bedeutung nicht rationalistisch beschränkt: ein Satz kann p und nicht p gleichzeitig ausdrücken - Wünsche: können widersprüchlich sein.
IV 130
Intentionale Zuschreibung: nicht von Rationalität beschränkt, weil Repräsentationen auch irrational (widersprüchlich) oder phantastisch sein können - Fodor/Lepore Vs: das wäre ein Themenwechsel, irrationale propositionale Einstellungen wären keine intentionalen Zustände. - Konstitutiv für Glauben: Rationalität: nicht gleichzeitig anzunehmen, dass p und dass nicht-p - aber Objekte intentionaler Zustände dürfen widersprüchlich sein.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

> Gegenargumente gegen Fodor
> Gegenargumente zu Rationalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017