Philosophie Lexikon der Argumente

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Rationalität, Philosophie: die Fähigkeit eines Wesens, sich aufgrund von Verallgemeinerungen seiner Erfahrungen bewusst einer Situation anzupassen. Es kann dann auch rational sein, etwas Neues lernen zu wollen. Siehe auch System, Ordnung, Kreativität, Entdeckungen, Bewertung, Wiederholung.
 
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II 129f
Def Rationalität/Luhmann/Reese-Schäfer: das Gebot, die funktionalen Differenzierungen zu respektieren. Völlig anders als bei Habermas. - LuhmannVsHabermas: die gesamtgesellschaftliche Rationalität kann schließlich nicht in der Verallgemeinerung dessen bestehen, was die einzelnen Funktionsbereiche als ihre Rationalität ansehen. - Hierfür kann es keinen privilegierten Ort, keine zuständige Organisation, also auch keine "Verfassung" geben.
AU Kass 8
Rationalität/Luhmann: Frage: wie soll Rationalität unter der realistischen Bedingungen des universellen Betrugs überhaupt verstanden werden? - Tradition: These: Handeln und die Umstände sind beides Natur - ebenso die Kriterien für die Richtigkeit.
AU Kass 8
Rationalität/Habermas: Unterscheidung strategische/kommunikative Rationalität. - LuhmannVsHabermas: die Rationalität müsste auf beiden Seiten dieselbe Rationalität sein. - Wieso sprechen wir denn von Rationalität? - Was ist aber die gemeinsame Komponente? - Weder Habermas noch Weber sagen das. - Luhmann: heute: Handlungsrationalität: Präferenzen - Gegenbegriff: Nebenfolgen.

AU I
N. Luhmann
Einführung in die Systemtheorie Heidelberg 1992

Lu I
N. Luhmann
Die Kunst der Gesellschaft Frankfurt 1997

> Gegenargumente gegen Luhmann
> Gegenargumente zu Rationalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017