Philosophie Lexikon der Argumente

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Rationalität, Philosophie: die Fähigkeit eines Wesens, sich aufgrund von Verallgemeinerungen seiner Erfahrungen bewusst einer Situation anzupassen. Es kann dann auch rational sein, etwas Neues lernen zu wollen. Siehe auch System, Ordnung, Kreativität, Entdeckungen, Bewertung, Wiederholung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 92
Rationalität/Maturana: ist auf der Basis willkürlich akzeptierter Wahrheiten (Prämissen) konstituiert.
I 253
Rationalität/Maturana: (bei Annahme von Objektivität in Klammern, d.h. keine unabhängige Realität): keine Eigenschaft des Bewusstseins, sondern Unterscheidung von operationalen Kohärenzen - die Prämissen sind nicht-rational (aufgrund von Wünschen) - Emotionen determinieren den Realitätsbereich. - Emotion: Körperdisposition für Handlungen.
I 255
Rationalität: ist sozial. - Wir können niemand zwingen, wenn er das Argument nicht schon implizit akzeptiert hat - (weil er die Prämissen teilt). - ((s) > dialektisches Argument /Mates: die Konklusion ist schon in den Prämissen).

Mat I
U. Maturana
Biologie der Realität Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Maturana
> Gegenargumente zu Rationalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017