Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Realismus, Philosophie: Sammelbegriff für Theorien, die es grundsätzlich für möglich halten, dass wir Erkenntnisse über Gegenstände der Außenwelt erwerben, die von uns als Wahrnehmungssubjekten unabhängig sind. Ein starker Realismus vertritt typischerweise die These dass es sinnvoll sei, selbst über prinzipiell unerkennbare Gegenstände Hypothesen zu erstellen. Siehe auch Metaphysischer Realismus, Interner Realismus, Universalienrealismus, Konstruktivismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 12
Chisholm pro extremer Realismus: es gibt unbestimmt viele notwendige Dinge - auch nichtexemplifizierte Eigenschaften wie rund-und-viereckig-sein (also sogar nicht-exemplifiziert-sein-könnende).
- - -
Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 24/5
Naiver Realismus/Rutte: Bsp der naive Realismus fragt nicht, wenn wir hinausgehen, ob der Gegenstand sich bewegt, sondern ob er diese Erscheinungsweise hat.
II 41
Realismus/Rutte: impliziert über den Erlebniserfolg (Solipsismus) hinaus auch den Wahrnehmungserfolg.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

> Gegenargumente gegen Chisholm
> Gegenargumente zu Realismus



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017