Philosophie Lexikon der Argumente

 
Realismus, Philosophie: Sammelbegriff für Theorien, die es grundsätzlich für möglich halten, dass wir Erkenntnisse über Gegenstände der Außenwelt erwerben, die von uns als Wahrnehmungssubjekten unabhängig sind. Ein starker Realismus vertritt typischerweise die These dass es sinnvoll sei, selbst über prinzipiell unerkennbare Gegenstände Hypothesen zu erstellen. Siehe auch Metaphysischer Realismus, Interner Realismus, Universalienrealismus, Konstruktivismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 124
Realismus/Poincaré : Eine von dem Geist, der sie erfasst, sieht oder fühlt, vollkommen unabhängige Realität ist unmöglich. - Was wir Realität nennen ist das, was denkende Wesen gemein haben. - Poincaré: glaubte, dass es mehrere Realitäten gebe.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
W. Poundstone
I W. Poundstone Im Labyrinth des Denkens, Reinbek 1995

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.09.2017