Philosophie Lexikon der Argumente

 
Realismus, Philosophie: Sammelbegriff für Theorien, die es grundsätzlich für möglich halten, dass wir Erkenntnisse über Gegenstände der Außenwelt erwerben, die von uns als Wahrnehmungssubjekten unabhängig sind. Ein starker Realismus vertritt typischerweise die These dass es sinnvoll sei, selbst über prinzipiell unerkennbare Gegenstände Hypothesen zu erstellen. Siehe auch Metaphysischer Realismus, Interner Realismus, Universalienrealismus, Konstruktivismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 41
Modaler Realismus/MR/Stalnaker: (These, dass es mögliche Welten (MöWe) gibt) - Einwand VsModaler Realismus: es sei nicht möglich, irgendwelche metaphysischen Tatsachen über ihn zu wissen - (ob MöWe existieren) - These: es gibt keine Strategie gegen diesen Einwand, der analog zu der VsBenacerraf wäre - Benacerraf: Spannung zwischen der Erfordernis einer plausiblen Darstellung mathematischer Aussagen und der Darstellung unseres entsprechenden Wissens über ihre Wahrheit.
I 42
Platonismus: gibt plausible Semantik aber keine Epistemologie. - Referenz/Benacerraf: These: braucht kausale Verbindung. - LewisVsBenacerraf: gilt nicht für abstrakte Objekte wie Zahlen usw.
I 47
Fazit: wir können den Platonismus in Bezug auf mathematische Objekte nicht von dem in Bezug auf mögliche Welten unterscheiden.
I 49
Modaler Realismus/VsModaler Realismus/MöWe/Stalnaker: Problem: der MR kann nicht auf der einen Seite sagen, dass mögliche Welten Dinge von der selben Art sind wie die wirkliche Welt (kontingente physikalische Objekte) und auf der anderen Seite, mögliche Welten seien Dinge, von denen wir auf dieselbe Art wissen, wie von Zahlen usw. - Modaler Realismus: wird darauf bestehen, dass auch die Referenz auf gewöhnliche Objekte (aktual oder bloß möglich) keine kausale Verbindung braucht.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

> Gegenargumente gegen Stalnaker
> Gegenargumente zu Realismus

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.09.2017