Philosophie Lexikon der Argumente

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Rechtfertigung, Philosophie: Die Rechtfertigung ist eine Bedingung für Wissen, die a) durch die Erklärung der Herkunft der Information oder b) durch logische Untersuchung der Argumentation erfüllt oder nicht erfüllt wird. Zu a) wurden Theorien wie die Kausaltheorie des Wissens oder Verlässlichkeitstheorien entwickelt. Siehe auch Verifikation, Verifikationismus, Überprüfung, Beweise, Externalismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 265ff
Rechtfertigung/Brandom: kein Regress, man muss eine Anzahl unproblematischer Behauptungen voraussetzen.
I 268
Es gibt sowieso keinen vorweg fixierten Punkt, wo Rechtfertigungen enden müssen, aber genug Punkte, wo sie enden können.
I 480/81
Rechtfertigung/Brandom: für VURDs (verlässlich unterscheidende Reaktionsdispositionen) ist keine Rechtfertigung zu verlangen - wohl aber für Beobachtungsberichte.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Brandom
> Gegenargumente zu Rechtfertigung



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017