Philosophie Lexikon der Argumente

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Reduktionismus, Philosophie: Sammelbegriff für Versuche, entweder Aussagen in einem Fachgebiet auf Aussagen eines Teilgebiets dieses Fachgebiets zurückzuführen oder Aussagen eines Fachgebiets mit Aussagen eines anderen Fachgebiets gleichzusetzen. Dabei geht es vor allem um die Rechtfertigung solcher Übertragungen. Reduktionismus im engeren Sinn ist die These, dass Reduktion möglich ist. Typische Reduktionismen gibt es im Bereich der Philosophie des Geistes. Siehe auch Holismus, Eliminativismus, Materialismus, Physikalismus, Funktionalismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 68
SearleVsReduktionismus: wenn man Qualia (z.B. Empfindung von Schmerz) reduzieren könnte, wären Qualia also in Wirklichkeit etwas anderes, sie sind aber nichts anderes.
I 77f
Warum sollte man Alltagsgegenstände auf irgendetwas reduzieren? - Meine Alltagstheorie, dass große Bauernhäuser wahrscheinlich zweigeschossig sind, ist hoffnungslos unsachlich, aber das stellt die Existenz von Bauernhäusern nicht in Frage.
VsReduktionismus: komisch: früher galt es als Nachweis der Inexistenz, wenn man etwas zurückführen konnte.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle
> Gegenargumente zu Reduktionismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017