Philosophie Lexikon der Argumente

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Redundanztheorie: Die These, dass einem wahren Satz nichts hinzugefügt wird, wenn über ihn ausgesagt wird, dass er wahr ist. Anders ausgedrückt, behauptet jeder Satz seine eigene Wahrheit, das Anhängen des Wahrheitsprädikats „ist wahr“ wäre somit redundant. Siehe auch Urteil, Wahrheitstheorie, Wahrheitsdefinition, Deflationismus, Minimalismus, Disquotationalismus, Alles was er sagte ist wahr, Prädikation.
 
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Dummett I 159
Wittgenstein: Wahrheit ist ein seichter Begriff: "Es ist wahr dass A" besagt genau das gleiche wie "A". (Wittgenstein pro Redundanztheorie).
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IV 54
Wittgenstein pro Redundanztheorie/Tractatus: (4.442) Ein Satz kann unmöglich von sich selbst sagen, daß er wahr ist.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

> Gegenargumente gegen Wittgenstein
> Gegenargumente zu Redundanztheorie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017