Philosophie Lexikon der Argumente

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Referenz, Philosophie: Mit Referenz wird a) die Relation zwischen einem Ausdruck und einem oder mehreren Gegenständen also die Bezugnahme oder b) der Gegenstand (Bezugsgegenstand) selbst gemeint. Terminologische Verwirrung entsteht leicht dadurch, dass der Autor, auf den dieser Begriff letztlich zurückgeht - G. Frege - von Bedeutung sprach (im Sinn von „auf etwas deuten“). Man nennt Referenz daher manchmal auch Fregesche Bedeutung im Gegensatz zu Fregeschem Sinn, der das bezeichnet, was wir heute Bedeutung nennen. Siehe auch Bedeutung, Sinn, Intension, Extension.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Putnam V 90f
Referenz/Repräsentation/Kant/Putnam: Lösung: alles bezieht sich sowohl auf Empfindungen als auch auf Gegenstände. - es gibt keine Ähnlichkeit zwischen Vorstellung und Gegenstand, nur gleiche Bedingungen. > Internalismus.
Kant: wenn "rot" "so wie dies hier" bedeutet, dann ist das gar kein Urteil.
Putnam: aber wenn es "dasselbe wie andere rote Dinge zu anderer Zeit" bedeutet, dann ist es ein Urteil (Klassifikation). Dann ist die Frage, ob sie einander ähnlich sind, sinnlos. - (((s) Sie sind dann sowieso für mich ähnlich).

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Kant
> Gegenargumente zu Referenz



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017