Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Referenz, Philosophie: Mit Referenz wird a) die Relation zwischen einem Ausdruck und einem oder mehreren Gegenständen also die Bezugnahme oder b) der Gegenstand (Bezugsgegenstand) selbst gemeint. Terminologische Verwirrung entsteht leicht dadurch, dass der Autor, auf den dieser Begriff letztlich zurückgeht - G. Frege - von Bedeutung sprach (im Sinn von „auf etwas deuten“). Man nennt Referenz daher manchmal auch Fregesche Bedeutung im Gegensatz zu Fregeschem Sinn, der das bezeichnet, was wir heute Bedeutung nennen. Siehe auch Bedeutung, Sinn, Intension, Extension.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 195
Referenz/Tugendhat: "rot" und "rouge" bezeichnen dasselbe Prädikat, wenn nach derselben Regel angewendet. - ((s) > Gebrauchstheorie, aber nicht der Bedeutung sondern der Referenz.)
I 343
Referenz/Tradition: nicht primär sprachlich - dann wären deiktische Ausdrücke wichtig.
I 438
Referenz/Tugendhat: "Stehen für" (singulärer Term) und "Zutreffen" (Prädikat) sind überflüssig, wenn wir nur das Verständnis des Gleichheitszeichens (Identität) voraussetzen.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Tugendhat
> Gegenargumente zu Referenz



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017