Philosophie Lexikon der Argumente

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Regress, Wissenschaftstheorie, Philosophie: auch infiniter Regress; Ausdruck für das Problem, das entsteht, wenn bei gewissen Formulierungen von Definitionen oder Problemlösungen Elemente gebraucht werden, die bereits bei der Fragestellung verwendet wurden und die eigentlich erst untersucht werden sollen. Formal besteht der Regress im Einsetzen von Ausdrücken in sich wiederholende sprachliche oder logische Formen, die wiederum zu Wiederholungen führen. Siehe auch Zirkularität, Definition, Definierbarkeit, Theorien.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 275f
Regress/Belege/Relation/Belegrelation/Nozick: der Regress, dass es einen Beleg dafür braucht, dass etwas ein Beleg ist, wird gestoppt, wenn ein Beleg eine doppelte Leistung erfüllt
a) als Beleg für etwas
b) dafür, dass er ein Beleg für etwas ist.
Anders gesagt, dass er ein Beleg für zwei kontingente Aussagen ist, eine partikulare und eine über die Belegrelation.
Logische Form: Bsp eRh und auch e R(eRh) und wenn es außerdem der Fall ist dass e R[e R(eRh)] dann kein Regress. - Wenn es derselbe Beleg e ist, wird der Regress schon früher gestoppt: wenn eR(eRh).

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994

> Gegenargumente gegen Nozick
> Gegenargumente zu Regress



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017