Philosophie Lexikon der Argumente

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Regress, Wissenschaftstheorie, Philosophie: auch infiniter Regress; Ausdruck für das Problem, das entsteht, wenn bei gewissen Formulierungen von Definitionen oder Problemlösungen Elemente gebraucht werden, die bereits bei der Fragestellung verwendet wurden und die eigentlich erst untersucht werden sollen. Formal besteht der Regress im Einsetzen von Ausdrücken in sich wiederholende sprachliche oder logische Formen, die wiederum zu Wiederholungen führen. Siehe auch Zirkularität, Definition, Definierbarkeit, Theorien.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Richard Rorty
I 255
Malcolm/Rorty: Regress: Modelle für Übereinstimmung erzeugen Regresse: wenn man gefragt wird, woher man weiß, dass der gesehene Hund mit der Idee eines Hundes übereinstimmt, muss man fragen woher man weiß, daß es ein Fall von Übereinstimmung ist.
I 255
Ryle: hier muss man sich mit dem Satz »er sieht es« zufriedengeben. Nichts "Paramechanisches" kann unser Verständnis des perzeptuellen Wiedererkennens verbessern.> Fodor Wahrnehmung.
I 264
Regress/Rorty: das Argument der Verdoppelung ist einfach auf eine schlechte Fragestellung zurückzuführen. (VsMalcolm und VsRyle "wie ist Bewegung möglich?" "Warum folgt Natur Gesetzen?").

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Regress



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017