Philosophie Lexikon der Argumente

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Regress, Wissenschaftstheorie, Philosophie: auch infiniter Regress; Ausdruck für das Problem, das entsteht, wenn bei gewissen Formulierungen von Definitionen oder Problemlösungen Elemente gebraucht werden, die bereits bei der Fragestellung verwendet wurden und die eigentlich erst untersucht werden sollen. Formal besteht der Regress im Einsetzen von Ausdrücken in sich wiederholende sprachliche oder logische Formen, die wiederum zu Wiederholungen führen. Siehe auch Zirkularität, Definition, Definierbarkeit, Theorien.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Rorty I 260
Wittgenstein: dass Regeln implizit sind, und jedenfalls nicht alle Regeln explizit sein können, verhindert den Regress. (Siehe Brandom).

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Wittgenstein
> Gegenargumente zu Regress



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017