Philosophie Lexikon der Argumente

 
Regularität, Philosophie: Regelmäßigkeit; Der Ausdruck wird meist im Zusammenhang mit Erwägungen zur Kausalität gebraucht. Es ist die Frage, ob die Feststellung von Regelmäßigkeiten hinreichend ist für die Formulierung von Naturgesetzen. Gegner der Regularitätstheorie verlangen, dass zusätzlich zur Beobachtung positiver Fälle eine formale Festlegung auf noch nicht eingetretene Fälle eingegangen wird. Dazu wird z.B. ein kontrafaktisches Konditional aufgestellt. Bsp Wenn A der Fall wäre, wäre B der Fall, wobei angenommen wird, dass der Fall A (noch) nicht eingetreten ist. Siehe auch Kausalität, Naturgesetze, Gesetze, Kontrafaktische Konditionale, Irreale Bedingungssätze, Ursache, Wirkung, Induktion.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Frank I 243
Erkenntnis/Empirie/Theorie/Castaneda: Z abnorme Fälle sind Daten für die reale Unterscheidung von Strängen, die normalerweise zusammengehen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cast I
H.-N. Castaneda
Phenomeno-Logic of the I: Essays on Self-Consciousness Bloomington 1999

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Castaneda
> Gegenargumente zu Regularität

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.09.2017