Philosophie Lexikon der Argumente

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Regularität, Philosophie: Regelmäßigkeit; Der Ausdruck wird meist im Zusammenhang mit Erwägungen zur Kausalität gebraucht. Es ist die Frage, ob die Feststellung von Regelmäßigkeiten hinreichend ist für die Formulierung von Naturgesetzen. Gegner der Regularitätstheorie verlangen, dass zusätzlich zur Beobachtung positiver Fälle eine formale Festlegung auf noch nicht eingetretene Fälle eingegangen wird. Dazu wird z.B. ein kontrafaktisches Konditional aufgestellt. Bsp Wenn A der Fall wäre, wäre B der Fall, wobei angenommen wird, dass der Fall A (noch) nicht eingetreten ist. Siehe auch Kausalität, Naturgesetze, Gesetze, Kontrafaktische Konditionale, Irreale Bedingungssätze, Ursache, Wirkung, Induktion.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 211
Regularität/Fraassen: Regularitäten (Regelmäßigkeiten) gibt es praktisch nicht! - Bsp Dinge, die unter Ihrer vollständigen Kontrolle sind. - Bsp Inhalt der Hosentasche ist keine Regularität. - Es gibt auch keine grundlegenderen Regularitäten. - Wir müssen aber erklären, warum die Dingen ungefähren Regularitäten gehorchen. - These: die größere Einheitlichkeit wird die wahrere sein! - (>Abstufung) - Lösung: Postulierung von Mikrostrukturen (MiSt).
I 213
Nur beobachtbare Regularitäten müssen erklärt werden.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

> Gegenargumente gegen Fraassen
> Gegenargumente zu Regularität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.07.2017