Philosophie Lexikon der Argumente

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Reiz: Zustandsänderung einer Größe, die durch Einwirkung auf ein Subjekt bzw. letztlich eine Sinneszelle eine Verhaltensveränderung oder die Bereitschaft dazu bewirken kann aber nicht muss. Reize können sowohl außerhalb als auch innerhalb eines lebenden Systems auftreten. Während man bei einem Ereignis das ohne Wirkung bleibt, nicht von einer Ursache spricht, spricht man sehr wohl von Reizen, die unterschwellig bleiben, also keine Reaktion auslösen. Der Grund dafür ist, dass bei der Verarbeitung von Reizen mehrere Ebenen involviert sind und es im Verlauf der Verarbeitung zu Hemmungen kommen kann.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 204
Reiz/Kuhn: Kuhn: Menschen sehen nicht Reize.
I 207
Reiz/Empfindung/Kuhn: Erfahrung und Wissen über die Natur ist in den Übergang vom Reiz zur Empfindung eingebaut.
I 205
Die Welt ist nicht aus Reizen, sondern aus Objekten aufgebaut.

Ku I
Th. Kuhn
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Frankfurt 1973

> Gegenargumente gegen Kuhn



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017