Philosophie Lexikon der Argumente

 
Relationen, Philosophie: Das, was an Gegenständen oder Zuständen entdeckt werden kann oder hergestellt wird, wenn man sie mit anderen Gegenständen oder anderen Zuständen im Hinblick auf eine ausgewählte Eigenschaft vergleicht. Z.B. sind festgestellte Größenunterschiede zwischen Gegenständen A und B, die mit dem Ausdruck „größer“ oder „kleiner“ als Verbindungsglied in eine sprachliche Ordnung gebracht werden, Feststellungen von Relationen, die zwischen den Gegenständen bestehen. Identität oder Gleichheit wird von den meisten Autoren nicht als Relation akzeptiert. Siehe auch Raum, Zeit, Ordnung, Kategorien, Reflexivität, Symmetrie, Transitivität.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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III 84f
Relationen/Ordnung/Stufen/Universalien/Armstrong: Naturgesetze: Relationen 2. Stufe zwischen Universalien - wenn es ein Naturgesetz ist, dass Fs Gs sind: zwischen F-heit und G-heit: nichtlogische, kontingente Notwendigkeit Schreibweise: N(F,G). Daraus folgt: (x)(Fx >Gx) aber nicht umgekehrt (auch einfache Gleichförmigkeit ohne Notwendigkeit möglich) - Lewis: wenn zwei Universalien in Relation stehen und diese Relationen in Bezug zu einer Gleichförmigkeit steht, dann gibt es eine Verbindung zu dieser Gleichförmigkeit - diese zweite Verbindung ist ein Entailment - Frage: ist die Gleichförmigkeit Teil der Relation? Dann ist sie ein Surplus oberhalb der Gleichförmigkeiten - Form: (P&Q) > P (P = GF) - Alternative: P > (P v Q): Armstrong pro. Aber wie kann das in die Form N(F,G) > (x)(Fx > Gx) gezwungen werden?
II 128
Logische Relationen: können nicht zwischen getrennten Entitäten bestehen. - Kausalrelationen: nur zwischen getrennten.
II 133
Armstrong: dieses Prinzip ergibt sich umgekehrt aus der Idee, dass absolute Notwendigkeit nur aus Identität entspringt - MartinVs: dann muss man aber die Reichweite der Beispiele genau betrachten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

> Gegenargumente gegen Armstrong

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.09.2017