Philosophie Lexikon der Argumente

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Relationen, Philosophie: Das, was an Gegenständen oder Zuständen entdeckt werden kann oder hergestellt wird, wenn man sie mit anderen Gegenständen oder anderen Zuständen im Hinblick auf eine ausgewählte Eigenschaft vergleicht. Z.B. sind festgestellte Größenunterschiede zwischen Gegenständen A und B, die mit dem Ausdruck „größer“ oder „kleiner“ als Verbindungsglied in eine sprachliche Ordnung gebracht werden, Feststellungen von Relationen, die zwischen den Gegenständen bestehen. Identität oder Gleichheit wird von den meisten Autoren nicht als Relation akzeptiert. Siehe auch Raum, Zeit, Ordnung, Kategorien, Reflexivität, Symmetrie, Transitivität.
 
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II 107
Relativierung/Cresswell: Bsp "bewundert" ist eine zwei-stellige Relation - d.h. sie ist von zwei Argumenten abhängig - sie kann aber zu einer ein-stelligen reduziert werden: als Prädikat "bewundert jemand". - Unabhängigkeit durch Zusatz - d.h. es ist entweder wahr oder falsch, dass x jemand bewundert. Es ist nicht mehr relativ auf zwei Dinge. - V*: Bewertungsfunktion (im Idiolekt): kann dann die Rolle einer gebundenen Variablen spielen.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017