Philosophie Lexikon der Argumente

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Relationen, Philosophie: Das, was an Gegenständen oder Zuständen entdeckt werden kann oder hergestellt wird, wenn man sie mit anderen Gegenständen oder anderen Zuständen im Hinblick auf eine ausgewählte Eigenschaft vergleicht. Z.B. sind festgestellte Größenunterschiede zwischen Gegenständen A und B, die mit dem Ausdruck „größer“ oder „kleiner“ als Verbindungsglied in eine sprachliche Ordnung gebracht werden, Feststellungen von Relationen, die zwischen den Gegenständen bestehen. Identität oder Gleichheit wird von den meisten Autoren nicht als Relation akzeptiert. Siehe auch Raum, Zeit, Ordnung, Kategorien, Reflexivität, Symmetrie, Transitivität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 37f
Relationen/Locke: Ideenvergleich - menschliche Artefakte - nicht alle sind sinnvoll - Bsp Alter, Größe - "Mann" sind keine eindeutige Idee - wohl aber "Vaterschaft".
Spezielle Relationen: Bsp Ursache/Wirkung: Hitze auf Wachs - auch Bsp Schöpfung aus dem Nichts.
II 204
Relationen/Locke: sind in der realen Existenz der Dinge nicht enthalten.
II 207
Relationen werden von uns selbst erzeugt (wie gemischte Modi).
Ideen/Locke/(s): die einfachen sind nicht von uns selbst erzeugt.

Loc II
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding

> Gegenargumente gegen Locke



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017