Philosophie Lexikon der Argumente

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Relativismus, Philosophie: Sammelbegriff für Auffassungen, die Erkenntnisse grundsätzlich auf Bedingungen für ihr Zustandekommen beziehen. Spielarten sind Relativierung auf Theorien, auf Sprachen, auf gesellschaftliche Gruppen oder auf Kulturen. Siehe auch Interner Realismus, Externalismus, Beobachtungssprache, Kulturrelativismus, Idealisierung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Rorty VI 179 ff
BrandomVsRelativismus/Rorty: wir sind auf die Richtigkeit unserer Behauptungen festgelegt, die dem entsprechen wie die Dinge sind und nicht, wie sie von irgend jemand aufgefasst werden.
De re-Zuschreibungen bringen unsere nichtrelativistischen Festlegungen darauf zum Ausdruck, dass eine bestimmte Redeweise besser geeignet ist als andere, darüber, was es wirklich gibt, zu reden. Bsp "Ptolemäus behauptete von den Umlaufbahnen der Planeten, sie ergäben sich aus der Bewegung von Kristallkugeln".

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Brandom
> Gegenargumente zu Relativismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017