Philosophie Lexikon der Argumente

 
Repräsentation, Philosophie: Angenommene innere Gegebenheiten wie z.B. bildliche Vorstellungen oder sprachliche Vervollständigungen, die sich als Assoziationen einstellen oder unter Umständen durch Rekonstruktion erarbeitet werden. In einem weiteren Sinn sind auch Sätze, Wörter und Symbole Repräsentationen innerhalb eines Zeichensystems. Siehe auch Wahrmacher, Vorstellung, Sätze, Propositionen, Intensionen, Korrespondenz, Sprechakttheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Berkeley: die Wirklichkeit besteht genau aus unseren Repräsentationen. Problem: wie kann ich falsche Repräsentationen haben?

Putnam V 87
Berkeley/PutnamVsBerkeley/Putnam: missliche Konsequenz der Ähnlichkeitstheorie der Bezugnahme: sie impliziert dass nichts existiert außer geistigen Entitäten. Argument: der Tisch ist ja nicht wirklich im Kopf. Nichts kann eine Empfindung oder einem Vorstellungsbild ähnlich sein, außer einer anderen Empfindung oder einem anderen Vorstellungsbild.
V 88
Daraus folgt: keine "Idee" (kein geistiges Bild) kann etwas anderes als ein weiteres Bild oder eine weitere Empfindung repräsentieren, bzw. sich darauf beziehen!
Das stürzte die Philosophie in eine tiefe Krise. Aus einer völlig stringenten Argumentation folgte etwas Absurdes.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Berkeley
> Gegenargumente zu Repräsentation ...

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.09.2017