Philosophie Lexikon der Argumente

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Repräsentation, Philosophie: Angenommene innere Gegebenheiten wie z.B. bildliche Vorstellungen oder sprachliche Vervollständigungen, die sich als Assoziationen einstellen oder unter Umständen durch Rekonstruktion erarbeitet werden. In einem weiteren Sinn sind auch Sätze, Wörter und Symbole Repräsentationen innerhalb eines Zeichensystems. Siehe auch Wahrmacher, Vorstellung, Sätze, Propositionen, Intensionen, Korrespondenz, Sprechakttheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 219
Repräsentation/Erkenntnispluralismus/McGinn: These: Repräsentationseigenschaften kommen nicht ausschließlich bewussten Überzeugungen zu, sondern semantische Prädikate können in ganz buchstäblichem Sinn auch auf Konfigurationen anderer Art angewendet werden. (> Dretske).
Es läuft darauf hinaus, dass repräsentierter Inhalt nicht ausschließlich der Vernunft vorbehalten ist. Das gestattet uns, eine vergleichende Erkenntnistheorie ins Auge zufassen.
Wir verfügen über ein Genus, das aus Systemen mit syntaktischen und bezugsrelevanten Eigenschaften besteht, sowie außerdem über eine Anzahl von Spezies, in deren Rahmen sich diese umfassende natürliche Art in spezielle System aufgliedert, die im Hinblick auf andere Dimensionen differieren.
I 230
Bsp verschiedene Tierarten können kognitive Stärken und Schwächen aufweisen.
Gene/Repräsentation/McGinn: ihre Konstruktionsfähgigkeit ist ein Beleg für ihr Repräsentationsvermögen. (s) Repräsentationsvermögen, um Vorschriften umsetzen zu können.
Bsp Repräsentiert der Vogel, der Bauarbeiter, der Biber das, was er baut, als Nest, Damm, oder Haus? McGinn: ich würde sagen, ja, aber dieselbe Aufgabe könnte erfüllt werden, indem man nur Bestandteile dieser Dinge und ihre Beziehungen repräsentiert.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.11.2017