Philosophie Lexikon der Argumente

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Repräsentation, Philosophie: Angenommene innere Gegebenheiten wie z.B. bildliche Vorstellungen oder sprachliche Vervollständigungen, die sich als Assoziationen einstellen oder unter Umständen durch Rekonstruktion erarbeitet werden. In einem weiteren Sinn sind auch Sätze, Wörter und Symbole Repräsentationen innerhalb eines Zeichensystems. Siehe auch Wahrmacher, Vorstellung, Sätze, Propositionen, Intensionen, Korrespondenz, Sprechakttheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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V 57
Repräsentation/Einheit/Wolf Singer/Pauen: Repräsentation der Einheitlichkeit muss keine einheitliche Repräsentation sein - weil die Verbindung zwischen verschiedenen Aspekten durch synchrones Feuern repräsentiert wird.
V 217ff
Repräsentation/Pauen: Problem: Naturalisierung der Intentionalität - ich verletze keine physikalischen Gesetze, wenn ich eine Katze mit einem Hund verwechsle - Problem: ein Scheitern der Erklärung würde Zweifel an der Existenz mentaler Zustände aufkommen lassen.
Asymmetrie: Repräsentation steht für einen Gegenstand, aber nicht umgekehrt der Gegenstand für eine Repräsentation - R sind Bestandteile der Sprache des Geistes.
Computeranalogie: Symbole.
Propositionale Einstellungen: Relationen zu Symbolen.
V 226
Kausalität: Problem: Vorstellung in Abwesenheit des Gegenstands.
V 232
Repräsentation/Kausaltheorie/VsDretske/Pauen: Bsp Sonnenbrand keine Repräsentation der Sonne.
V 233
Bsp Magenverstimmung keine Repräsentation verdorbener Speisen.
V 235
Aber aus einem Scheitern der starken Naturalisierung ergibt sich kein Argument VsIdentitätstheorie.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pau I
M. Pauen
Grundprobleme der Philosophie des Geistes Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 18.11.2017