Philosophie Lexikon der Argumente

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Repräsentation, Philosophie: Angenommene innere Gegebenheiten wie z.B. bildliche Vorstellungen oder sprachliche Vervollständigungen, die sich als Assoziationen einstellen oder unter Umständen durch Rekonstruktion erarbeitet werden. In einem weiteren Sinn sind auch Sätze, Wörter und Symbole Repräsentationen innerhalb eines Zeichensystems. Siehe auch Wahrmacher, Vorstellung, Sätze, Propositionen, Intensionen, Korrespondenz, Sprechakttheorie.
 
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Graeser I 129
SchifferVsRepräsentation: die fraglichen Inhalte von Sätzen können auch keine Repräsentationen sein, z.B. in einer "Sprache des Denkens" - Überzeugung/Schiffer: Vs Überzeugung als Relation - Meinen/SchifferVsDavidson: wenn es weder eine satzorientierte noch eine nicht-satzorientierte Analyse des Meinens geben kann, dann fällt auch die Möglichkeit der Auffassung von urteilshaften Einstellungen als Beziehungen in sich zusammen - Graeser: damit verlieren wir den Boden unter den Füßen.
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Schiffer I 15
Repräsentationen/Schiffer: realisieren mentale Zustände -"mentale Repräsentationen sind in Mentalesisch
I 275
Wahrheitswert/Repräsentation: Grenzfall: propositionale Einstellungen als Relation zu neuronalen Formeln: dann ist Glauben eine Relation zu anderen Überzeugungen. - Als repräsentationale Zustände haben sie dann Wahrheitswerte, egal ob sie eine Satzstruktur haben!

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017