Philosophie Lexikon der Argumente

 
Repräsentation, Philosophie: Angenommene innere Gegebenheiten wie z.B. bildliche Vorstellungen oder sprachliche Vervollständigungen, die sich als Assoziationen einstellen oder unter Umständen durch Rekonstruktion erarbeitet werden. In einem weiteren Sinn sind auch Sätze, Wörter und Symbole Repräsentationen innerhalb eines Zeichensystems. Siehe auch Wahrmacher, Vorstellung, Sätze, Propositionen, Intensionen, Korrespondenz, Sprechakttheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 216
Repräsentation/Wright: im Gegensatz dazu hat der Repräsentationscharakter von Urteilen etwa Bsp über die Formen eines Kinderpuzzles genau damit zu tun: wie verschieden auch immer wir biologisch konstitutiert sein mögen, oder welche Naturgesetze wirksam wären, die Unterschiedlichkeit der Urteile müßte als Symptom für kognitive Fehlfunktion aufgefaßt werden
I 284
Verstehen/Repräsentation/Wittgenstein: Verstehen ist eher durch einen "Sinn für" etwas (Wright: z.B. Humor) zu erklären als durch Repräsentation von etwas, bzw. durch Wahrnehmung.
Wright: verschwindet dieses vielleicht Sub-kognitive nicht, wenn wir es metasprachlich formulieren?

Rorty VI 41 ff
Repräsentation/Wright: nicht bloß zulässige Formulierung, sondern philosophisch korrekte, zweistellige Betrachtungsweise des Wahrheitsprädikats. (DavidsonVsSchema/Inhalt (3. Dogma): "wahr" darf nicht zweistellig sein!)


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WriGH I
G. H. von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Wright
> Gegenargumente zu Repräsentation ...

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.09.2017