Philosophie Lexikon der Argumente

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Satzbedeutung: Im Unterschied zur Wortbedeutung ist bei der Satzbedeutung das Zustandekommen durch Zusammensetzung der Teile zu berücksichtigen. Die sogenannte Gebrauchstheorie der Bedeutung gilt nicht für ganze Sätze. Siehe auch Kompositionalität, Gebrauch, Gebrauchstheorie, Wahrheitswerte, Kontext/Kontextabhängigkeit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 24
Illokutionäre Kraft/Bedeutung/Searle/Cresswell: These: Satzbedeutung sei die illokutionäre Kraft (handlungsmäßige Kraft). - Cresswell: dann muss es möglich sein, dass derselbe Satz mit einer anderen illokutionären Kraft auftritt (bei anderer Gelegenheit). - Das beste was man dann sagen könnte wäre, dass Satzbedeutung eine Funktion von Gebrauchskontexten (Umständen des Gebrauchs) auf die Kraft ist, die der Satz hätte, wenn er in der Situation gebraucht würde.
CresswellVsSearle: aber nur die wahrheits-konditionale Semantik nimmt das Problem der Einbettung ernst.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.06.2017