Philosophie Lexikon der Argumente

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Schein, Philosophie: A. Im engeren Sinn Ausdruck für irrtümliche Eindrücke, die durch falsche Behauptungen oder durch Wahrnehmungstäuschung hervorgerufen wurden. B. Allgemeiner Begriff für notwendige Vermittlung aller Erkenntnisse durch die Sinnesorgane und deren Darstellung durch sprachliche Mittel. Siehe auch Gehirne im Tank, Wahrnehmung, Sinneseindrücke, Irrtümer, Wahrheit, Objektivität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Bolz I 45
Schein/Kant: entsteht durch notwendige Begriffsverknüpfungen, die nicht zur Realität gehören.
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Vaihinger 274
Schein/Kant/Vaihinger: "natürlicher Schein", der Begriff einer höchsten, notwendigen Realität. "Ihr sollt so über die Natur philosophieren, als ob es zu allem, was zur Existenz gehört, einen notwendigen ersten Grund gäbe, lediglich, um systematische Einheit in eure Erkenntnis zu bringen".

Bo I
N. Bolz
Kurze Geschichte des Scheins München 1991

> Gegenargumente gegen Kant



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017