Philosophie Lexikon der Argumente

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Selbstbewusstsein, Philosophie: Eine Form des Bewusstseins, die eine Lokalisierung des denkenden Subjekts im logischen Raum ermöglicht. Voraussetzung für das Selbstbewusstsein ist Bewusstsein von äußeren und inneren Vorgängen sowie die Fähigkeit zur Unterscheidung dieser beiden Quellen von Einflüssen. Siehe auch Identifikation, Selbstidentifikation, Selbst, Ich, Bewusstsein, Individuation, Identität, Person.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Frank I 211ff
Selbstbewusstsein/Fichte: alles Bewusstsein schließt Selbstbewusstsein ein - CastanedaVs: Vermischung von externer (gegen andere) und interner (der flüchtigen Iche untereinander) Reflexivität - CastanedaVsKant: nicht Apperzeption, sondern umgekehrt! - kein Ich ist nacktes isoliertes Individuum, sondern Sammelpunkt von Verbindungen - Scheinproblem: wie man zugleich Subjekt und Objekt der Selbstreflexion sein könnte: geht von einem falschen monolithischen Selbst aus.
I 231f
SB/Castaneda: beruht auf einer Basis von Überzeugungen, die aus einer Hierarchie von Kräften, Dispositionen und Neigungen besteht. - Unterste Stufen: metaphysisch, Selbstverständlichkeiten - postuliert unendlich viele Aspekte.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cast I
H.-N. Castaneda
Phenomeno-Logic of the I: Essays on Self-Consciousness Bloomington 1999

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Castaneda



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017