Philosophie Lexikon der Argumente

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Selbstbewusstsein, Philosophie: Eine Form des Bewusstseins, die eine Lokalisierung des denkenden Subjekts im logischen Raum ermöglicht. Voraussetzung für das Selbstbewusstsein ist Bewusstsein von äußeren und inneren Vorgängen sowie die Fähigkeit zur Unterscheidung dieser beiden Quellen von Einflüssen. Siehe auch Identifikation, Selbstidentifikation, Selbst, Ich, Bewusstsein, Individuation, Identität, Person.
 
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Frank I 27ff
Selbstbewusstsein/Davidson: unmittelbar, nicht durch Wahrnehmung. - Die meisten unserer Überzeugungen sind wahr, weil ihre Gehalte identisch sind mit dem, was im Bewußtsein durch die ursprüngliche Lernsituation kausal bewirkt wurde. - Zwillingserde: nur erklärbar, weil Gegenstände eben nicht direkt kausal identifiziert werden, sondern durch Lernsituation. - FrankVsDavidson: wie kann Gelerntes und Nichtwahrgenommenes dann überhaupt verglichen werden?

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Davidson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017