Philosophie Lexikon der Argumente

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Selbstbewusstsein, Philosophie: Eine Form des Bewusstseins, die eine Lokalisierung des denkenden Subjekts im logischen Raum ermöglicht. Voraussetzung für das Selbstbewusstsein ist Bewusstsein von äußeren und inneren Vorgängen sowie die Fähigkeit zur Unterscheidung dieser beiden Quellen von Einflüssen. Siehe auch Identifikation, Selbstidentifikation, Selbst, Ich, Bewusstsein, Individuation, Identität, Person.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 70
Ich-Bewusstsein/Maturana: kein neurophysiologisches Phänomen, einfach Orientierung auf sich selbst. Daher ein Epiphänomen. Nicht durch physiologische Faktoren wie Erregung, Hemmung, Netzstrukturen, Kodierung usw. zu erklären.
I 205
Selbstbewusstsein/Maturana: liegt außerhalb des Körperlichen! Es gehört zum Bereich der Interaktionen als eine Art und Weise der Koexistenz.
I 276
Selbstbewusstsein findet nur in der Sprache statt. - Bedingung: Unterscheidung des Selbst von Anderen, die es selbst sein könnten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Mat I
U. Maturana
Biologie der Realität Frankfurt 2000

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> Gegenargumente gegen Maturana

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.11.2017