Philosophie Lexikon der Argumente

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Selbstbewusstsein, Philosophie: Eine Form des Bewusstseins, die eine Lokalisierung des denkenden Subjekts im logischen Raum ermöglicht. Voraussetzung für das Selbstbewusstsein ist Bewusstsein von äußeren und inneren Vorgängen sowie die Fähigkeit zur Unterscheidung dieser beiden Quellen von Einflüssen. Siehe auch Identifikation, Selbstidentifikation, Selbst, Ich, Bewusstsein, Individuation, Identität, Person.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Frank I 41ff
Selbstbewusstsein/Strawson: M-Prädikate: setzen kein Bewusstsein voraus bei dem, dem sie zugeschrieben werden.
P-Prädikate: (psychologisch): implizieren, dass die Person, der sie zugeschrieben werden, das weiß. Def P*-Prädikate/Shoemaker: es ist ausgeschlossen, dass irgendein anderes Subjekt außer mir gewisse Eigenschaften haben kann.
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Strawson I 130
Ich/Selbstbewusstsein/Strawson: bisher nur: alle meine Erlebnisse sind speziell auf Körper M bezogen, dieser ist dadurch ausgezeichnet - aber das gilt auch für alle anderen Körper jeweils. - Problem: was hat das Wort "meine" darin zu suchen?
I 131
Eindeutigkeit des Körpers ist keine Garantie für Cartesische Seele - Lösung: wir müssen den Begriff der Person als primitiven (aber nicht grundlegenden) Begriff anerkennen.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Strawson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.05.2017