Philosophie Lexikon der Argumente

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Selbstidentifikation, Philosophie: Hier geht es um die Bedingungen für die Fähigkeit eines denkenden Subjekts, sich von anderen Subjekten oder Gegenständen zu unterscheiden, um sich mit Sprache, Gesten und Handlungen auf sich selbst zu beziehen. Siehe auch Privatsprache, Privilegierter Zugang, Identifikation, Individuation, Selbst, Ich, Selbstzuschreibung.
 
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I 37
Selbstidentifikation/Mach: Bsp "Was steigt da doch für ein herabgekommener Schulmeister ein". Er war es selbst, der sich im Spiegel sah.
I 40
Selbstidentifikation/er selbst/Chisholm: "er selbst" verschiebt nur das Problem - Unterschiede: "Es existiert ein x so dass x meint, dass x weise ist, und er ist x" - "Es existiert ein x so dass x meint, dass x weise ist und x ist x"? - Hier ist keine eindeutige Formulierung möglich: höchstens die Eigenschaft, sich selbst für weise zu halten. - ChisholmVs: unmögliche Proposition.
I 41
Chisholm: "...dass er x ist" impliziert immer, dass x x ist, aber nicht umgekehrt.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

> Gegenargumente gegen Chisholm



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017