Philosophie Lexikon der Argumente

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Selbstzuschreibung, Philosophie: Das Feststellen von Eigenschaften, die ein Subjekt auf sich selbst bezieht durch dieses Subjekt. Dabei geht es darum, dass diese Art von Feststellungen einen höheren Grad an Gewissheit für sich in Anspruch nehmen kann als Fremdzuschreibungen. Siehe auch Gewissheit, Zuschreibung, Wahrheitsbedingungen, Privilegierter Zugang, Introspektion, Ich, Selbst, Person.
 
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Gareth Evans
Frank I 524
Mentale Selbstzuschreibung/Evans: wenn man sich selbst eine Meinung zuschreibt, dann ist der Blick sozusagen und oft auch buchstäblich nach außen - auf die Welt - gerichtet. Wir können auf den "inneren Blick" verzichten. - Mentale Selbstzuschreibung ist nicht unfehlbar!
I 530
Evans: Selbstzuschreibung von Erfahrung benötigt keine besondere Fähigkeit eines inneren Sinns - keine Disposition zum Fällen der richtigen Urteile, die Unfehlbarkeit garantierte. - Informationszustand: mit Inhalt: Bsp "...als ob tausend kleine Nadeln..."/ohne Inhalt: Bsp "Schmerz", "Jucken".

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Evans



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017