Philosophie Lexikon der Argumente

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Selbstzuschreibung, Philosophie: Das Feststellen von Eigenschaften, die ein Subjekt auf sich selbst bezieht durch dieses Subjekt. Dabei geht es darum, dass diese Art von Feststellungen einen höheren Grad an Gewissheit für sich in Anspruch nehmen kann als Fremdzuschreibungen. Siehe auch Gewissheit, Zuschreibung, Wahrheitsbedingungen, Privilegierter Zugang, Introspektion, Ich, Selbst, Person.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 128
Glauben von sich selbst/Geach: muss als komplexes Prädikat analysiert werden.
Bsp Wenn Philipps ärgster Feind dieselbe Person ist wie Philipp und Philipps übelster Feind glaubt, dass Philipps ärgster Feind tot ist, dass glaubt Philipp, dass Philipps übelster Feind tot ist.
Philip ist erst eindeutig, wenn "er selbst" eingesetzt wird. - Wahrheit hier nicht von Empirie sondern von Bedeutungen abhängig. - "Er selbst" kann in Schemata wie "p > q" nicht zum Ausdruck kommen. - "Sich selbst für tot haltend": ist formal nicht wahr, wegen der Bedeutungen der Teilausdrücke.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

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> Gegenargumente gegen Geach

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.10.2017