Philosophie Lexikon der Argumente

 
Selbstzuschreibung, Philosophie: Das Feststellen von Eigenschaften, die ein Subjekt auf sich selbst bezieht durch dieses Subjekt. Dabei geht es darum, dass diese Art von Feststellungen einen höheren Grad an Gewissheit für sich in Anspruch nehmen kann als Fremdzuschreibungen. Siehe auch Gewissheit, Zuschreibung, Wahrheitsbedingungen, Privilegierter Zugang, Introspektion, Ich, Selbst, Person.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Frank I 650
Selbstzuschreibung/Ryle: wie Fremdzuschreibung: wir beobachten uns selbst wie andere.
WittgensteinVs - DavidsonVs
1. Ich weiß meist was ich denke, bevor ich es ausspreche
2. Ich kann mich täuschen - dennoch dieselben Kriterien wie bei Fremdzuschreibung.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Ryle

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.09.2017