Philosophie Lexikon der Argumente

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Semantische Geschlossenheit, Philosophie: Ausdruck für die Eigenschaft einer Sprache, Ausdrücke zu enthalten, die sich auf ebendiese Sprache beziehen, insbesondere die Prädikate „ist wahr“ und „ist falsch“. Damit können z.B. Sätze gebildet werden wie „Dieser Satz ist falsch“. Siehe auch Paradoxien, Selbstbezüglichkeit, Ausdrucksfähigkeit, Reichhaltigkeit, Vollständigkeit, Logik 2. Stufe, Dialethismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 150
Semantisch geschlossen/Tarski: ist eine Sprache, wenn sie neben den Ausdrücken auch die Namen der Ausdrücke enthält. - Die Gesetze der Logik gelten. - Die Alltagssprache erfüllt diese Bedingungen. Semantisch geschlossene Sprachen sind Inkonsistent, d.h. man kann Paradoxien in ihnen ableiten - (> Gödel).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Tarsk I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

> Gegenargumente gegen Tarski



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.08.2017