Philosophie Lexikon der Argumente

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Sinnesdaten: Ausdruck für das Material, das den Sinnesorganen gegeben ist und vom Bewusstsein weiter verarbeitet wird. Die Auffassung dieses Materials als Daten ermöglicht die Aufteilung in Elemente, die verschieden zusammengesetzt werden können. Die Unterscheidung von Wahrnehmungssubjekt und Gegenständen sollte damit vermieden werden, tritt aber in umformulierter Weise wieder auf. Siehe auch Proximale Theorie, Distale Theorie, Gewissheit, Wissen, Kausaltheorie, Wahrnehmung, Reize.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Sellars I 16
Sinnesdaten/Ayer: Vorschlag: dass es sich bei der Rede von den Sinnesdaten lediglich um eine andere Sprache handelt. Dadurch kein Bedeutungszuwachs gegenüber unserer alltäglichen Redeweise. Bsp "Die Tomate konfrontiert S mit einem gewölbten roten Sinnesdatum" ist eigentlich dasselbe wie "Die Tomate scheint für S rot und gewölbt zu sein." (Sellars I 5) - SellarsVsAyer: ein Code fügt nichts hinzu.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017