Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Sinnesdaten: Ausdruck für das Material, das den Sinnesorganen gegeben ist und vom Bewusstsein weiter verarbeitet wird. Die Auffassung dieses Materials als Daten ermöglicht die Aufteilung in Elemente, die verschieden zusammengesetzt werden können. Die Unterscheidung von Wahrnehmungssubjekt und Gegenständen sollte damit vermieden werden, tritt aber in umformulierter Weise wieder auf. Siehe auch Proximale Theorie, Distale Theorie, Gewissheit, Wissen, Kausaltheorie, Wahrnehmung, Reize.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Dummett I 93 ff
Der Sinneseindruck, da er bloß zum Bewußtseinsinhalt gehört, ist von sich aus nicht fähig, über sich selbst hinaus auf den Gegenstand zu verweisen.
Dummett I 93 ff
Sinneseindrücke: Common sense: Sinneseindrücke sind kausal von den Gegenständen verursacht.

Frege: Gegenstand in Gedanken enthalten, mit sing Term assoziiert, daher nicht kausal bzw. jegliche kausale Beziehung ist einfach ohne Belang.
Sondern Gegenstand mit sing Term assoziiert ((s) Gegenstand nur begrifflich faßbar) > Sellars

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

> Gegenargumente gegen Frege
> Gegenargumente zu Sinnesdaten



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017