Philosophie Lexikon der Argumente

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Sinnesdaten: Ausdruck für das Material, das den Sinnesorganen gegeben ist und vom Bewusstsein weiter verarbeitet wird. Die Auffassung dieses Materials als Daten ermöglicht die Aufteilung in Elemente, die verschieden zusammengesetzt werden können. Die Unterscheidung von Wahrnehmungssubjekt und Gegenständen sollte damit vermieden werden, tritt aber in umformulierter Weise wieder auf. Siehe auch Proximale Theorie, Distale Theorie, Gewissheit, Wissen, Kausaltheorie, Wahrnehmung, Reize.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 231
Sinnesdaten/Geach: bilden eine fundamentalere Klasse als Gegenstände.
Gegenstand/Klasse/Geach: Gegenstände können durch Klassen fundamentalerer Objekte (Bsp Sinnesdaten) weganalysiert werden.
Wenn wir wissen, was Sinnesdaten sind, können wir die Extension eines Prädikats, das nur von Sinnesdaten wahr ist, als identisch mit einem bestimmten physikalischen Objekt ansehen. Aber das reduziert das Objekt selbst nicht zu einer logischen Konstruktion!

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017