Philosophie Lexikon der Argumente

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Sinnesdaten: Ausdruck für das Material, das den Sinnesorganen gegeben ist und vom Bewusstsein weiter verarbeitet wird. Die Auffassung dieses Materials als Daten ermöglicht die Aufteilung in Elemente, die verschieden zusammengesetzt werden können. Die Unterscheidung von Wahrnehmungssubjekt und Gegenständen sollte damit vermieden werden, tritt aber in umformulierter Weise wieder auf. Siehe auch Proximale Theorie, Distale Theorie, Gewissheit, Wissen, Kausaltheorie, Wahrnehmung, Reize.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 119
Sinnesdaten/Putnam: Ähnlichkeitsbeziehungen zwischen ihnen, sind dem Geist nicht gegenwärtig - Bsp "wie dies" ist keine Ähnlichkeitsbeziehung. - Vergangene Sinnesdaten sind bloße formale Konstrukte. Löwenheim: sie werden in verschiedenen Modellen verschieden interpretiert - Putnam: das infiziert auch die gegenwärtigen Sinnesdaten.
I 133
Sinnesdaten/Russell: selbst Eigenschaften, also Universalien.
Logische Eigennamen/Russell: "dies": Namen von Sinnesdaten!
I 174
Moore/Russell: Sinnesdaten sind geist-unabhängig! PutnamVs.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Putnam
> Gegenargumente zu Sinnesdaten



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017