Philosophie Lexikon der Argumente

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Sinneseindrücke, Philosophie: Der Begriff des Eindrucks soll der Abgrenzung zum Begriff der Wahrnehmung dienen. Er legt das Gewicht auf noch nicht weiter verarbeitete Information auf der Seite des empfangenden Subjekts. Wahrnehmung bezeichnet dagegen aufbereitete Information, die Klassifikation, Speicherung und Bewertung erlaubt. Siehe auch Reize, Wahrnehmung, Empfindungen, Input, Information, Qualia.
 
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I 215f
Sinne/Wahrnehmung/Verstand/Berkeley: trennt die Leistungen der Sinne scharf und legt so den Anteil des Verstandes offen. - VsLocke: dann ist räumliche Ausdehnung keine primäre Qualität sondern Relation.
I 216
Syntheseproblem: das Tastobjekt ist nicht dasselbe wie das Sehobjekt - dennoch ist es dasselbe Ding. - Pointe: das ist sogar so, egal, ob man mit Berkeley die materiellen Dinge leugnet oder nicht - Lösung/Berkeley: alle Wahrnehmungen sind meine - Tastobjekt/Sehobjekt/Berkeley: sind wie Zeichen und Gegenstand, nur durch Gewohnheit eins.

> Gegenargumente gegen Berkeley



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017