Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Sinneseindrücke, Philosophie: Der Begriff des Eindrucks soll der Abgrenzung zum Begriff der Wahrnehmung dienen. Er legt das Gewicht auf noch nicht weiter verarbeitete Information auf der Seite des empfangenden Subjekts. Wahrnehmung bezeichnet dagegen aufbereitete Information, die Klassifikation, Speicherung und Bewertung erlaubt. Siehe auch Reize, Wahrnehmung, Empfindungen, Input, Information, Qualia.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
McDowell I 167
Erscheinungen/Davidson: üben einen rationalen Einfluß auf unsere Weltsicht aus, das darf man wohl sagen.
Aber nicht: daß die Sinneseindrücke, die Einwirkungen der Welt auf unsere Sinne, unserem empirischen Denken rationale Forderungen auferlegen.
Höchstens auf sehr komplexe Weise: sie führen zur Bildung von Meinungen, aber sie legen nicht fest, was das Subjekt denken sollte.
(Terminologie: Davidson spricht selbst nicht von Erscheinungen.)
McDowell I 181
Sinneseindrücke/Davidson: riegeln uns letztlich von der Welt ab! (>Drittes Dogma, Schema).

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Davidson



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017