Philosophie Lexikon der Argumente

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Situationssemantik, Philosophie: Eine Theorie, die annimmt, dass die Bedeutung von Sätzen durch Menge der möglichen Situationen bestimmt wird, in denen sie wahr sind. In konkreten Situationen liegt damit eine schon vorgegebene Bedeutung der verwendeten sprachlichen Mittel aus der Geschichte des Gebrauchs vor. In der Diskussion um diese Theorie geht es unter anderem um die Unterscheidung von Situationen und Welten. Siehe auch Semantik möglicher Welten, Situationen, Einstellungssemantik, Zentrierte Welten, Kontext/Kontextabhängigkeit, Propositionen, Propositionale Einstellungen, Feinkörnig/grobkörnig, Internalismus, Externalismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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II 27
Situationssemantik/Barwise/Perry: "Situation": extralinguistisches Gegenstück zum Satz. Danach hängt die linguistische Repräsentation des extralinguistischen von einer Korrespondenz zwischen der Ontologie und der Satzstruktur ab. -> Abbildtheorie.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

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> Gegenargumente gegen Armstrong

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.11.2017